{"id":320,"date":"2016-04-24T13:39:02","date_gmt":"2016-04-24T12:39:02","guid":{"rendered":"http:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/?p=320"},"modified":"2016-04-24T17:08:39","modified_gmt":"2016-04-24T16:08:39","slug":"die-kuste-der-krabben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/?p=320","title":{"rendered":"Die K\u00fcste der Krabben"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zu einem Trip an der Pazifikk\u00fcste von Oregon geh\u00f6ren selbst gefangene Dungeness Crabs, Strandspazierg\u00e4nge und ein wilder Ritt durch die Sandd\u00fcnen<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_24\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-24\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-24\" src=\"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC02872-800x532.jpg\" alt=\"Auch Sandt\u00f6ffs kann man mieten\" width=\"700\" height=\"466\" srcset=\"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC02872-800x532.jpg 800w, https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC02872-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-24\" class=\"wp-caption-text\">Rasantes Vergn\u00fcgen: Sandbuggys kann man mieten<\/p><\/div>\n<p>Bob, der Sandbuggy-Fahrer, schnallt die Passagiere in die Sitze. Die Gurten m\u00fcssen satt anliegen, ebenso die Skibrille. Nach dem Langsamstart im letzten Flecken Vegetation gibt Bob Gas. Wow, wir sausen runter, die D\u00fcne hoch, scharfe Linkskurve, wieder rasant bergab, fast senkrecht hoch. Himmel, die Brille ist nicht dicht und will wegfliegen, die Kapuze der Windjacke hochziehen, festhalten und mit der anderen Hand das Gel\u00e4nder umklammern. Der Fahrer spinnt wohl. Mir wird gleich schlecht, obwohl der Ritt unvergleichlich ist. Andere Verr\u00fcckte schiessen auf D\u00fcnenbobs durch die Sandlandschaft und jauchzen vor Vergn\u00fcgen. Bob steuert den Buggy ins Tal, dann schr\u00e4g hinauf, reisst einen Stopp. Eigentlich war man gewarnt: Im kleinen Sandbuggy f\u00fcr maximal zehn Passagiere werde die Fahrt rasant, hiess es bei der Agentur, welche die H\u00f6llentouren anbietet. Ein leichtes Fr\u00fchst\u00fcck sei empfehlenswert, verriet die Werbebrosch\u00fcre. Ein paar Minuten bleiben Zeit, Fotos zu machen, der Veranstalter empfiehlt Wegwerfkameras, der Sand ist \u00fcberall. In Mund, Ohren, Nasenl\u00f6chern, Schuhen und selbst unter den Kleidern, wie man unter der Dusche merken wird. 30 Minuten dauert der Ritt auf der Wilden Sandmaus. Die D\u00fcnen sind spektakul\u00e4r. Gelblich-weisser Sand in st\u00e4ndig \u00e4ndernder Formation. Der Pazifik ist noch weit weg.<\/p>\n<div id=\"attachment_36\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-36\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-36\" src=\"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC03624-800x532.jpg\" alt=\"Achterbahnfahrt im Sand Buggy\" width=\"700\" height=\"466\" srcset=\"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC03624-800x532.jpg 800w, https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC03624-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-36\" class=\"wp-caption-text\">Kurzer Fotostopp und Gelegenheit f\u00fcr meinen Magen, sich zu beruhigen<\/p><\/div>\n<p>Die Dunes National Recreation Area im Bundesstaat Oregon im Westen der USA verl\u00e4uft 64 Kilometer entlang der K\u00fcste, zwischen Florence im Norden und Coos Bay im S\u00fcden. An mehreren Orten kann man Buggys mieten oder Touren buchen. Man darf die riesigen Sandberge aber auch erwandern oder vom Wasser aus bewundern. 30 Fl\u00fcsse oder Seen geh\u00f6ren zum gigantischen Freizeitpark.<\/p>\n<div id=\"attachment_26\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-26\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-26\" src=\"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC02978-800x532.jpg\" alt=\"Spektakul\u00e4re Aussichten auf dem K\u00fcstenhighway 101\" width=\"700\" height=\"466\" srcset=\"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC02978-800x532.jpg 800w, https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC02978-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-26\" class=\"wp-caption-text\">Spektakul\u00e4re Aussichten auf dem K\u00fcstenhighway 101<\/p><\/div>\n<p>Nach dem Adrenalinschub in den D\u00fcnen scheint das Tempo auf dem zweispurigen Highway ungewohnt langsam, doch schon bald finde ich wieder in den Roadtrip-Modus. Tempomat rein auf den wenigen Abschnitten des Highways 101, der nicht direkt auf den Klippen verl\u00e4uft. Der Verkehr fliesst sp\u00e4rlich.<\/p>\n<p>Sobald die Strasse wieder direkt dem Meer folgt, funktioniert das Auge als Tempolimit. Schon wieder liegen Felsbrocken fotogen im Ozean. Das taten sie auch 20 Kilometer vorher, aber die Natur hatte die steinernen Giganten anders drapiert. Also anhalten, knipsen.<\/p>\n<div id=\"attachment_32\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-32\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-32\" src=\"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC03459-800x532.jpg\" alt=\"Wieder liegt ein Felsbrocken dekorativ im Meer\" width=\"700\" height=\"466\" srcset=\"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC03459-800x532.jpg 800w, https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC03459-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-32\" class=\"wp-caption-text\">Wieder liegt ein Felsbrocken dekorativ im Meer<\/p><\/div>\n<p>Nichts tr\u00fcbt den Blick auf den Pazifik, ausser der Nebel, der sich im Sommer oft bis Mittag h\u00e4lt. Keine Hotelburg, keine gestreiften Sonnenschirme in Reih und Glied, keine Million\u00e4rsvilla oder l\u00e4rmige Strandbar: Was zwischen Ufer und erster Vegetationslinie liegt, bleibt \u00f6ffentlicher Grund. Vor 100 Jahren trat das Gesetz in Kraft, das der damalige Gouverneur von Oregon vorgeschlagen hatte, um den freien Zugang zum Strand f\u00fcr alle Bewohner zu garantieren. Gouverneur Oswald West bezeichnete allerdings nur das Land bis zur Flutlinie als Strand. Das bewog einen Hotelier in den 60ern dazu, Spazierg\u00e4nger vom Gel\u00e4nde direkt vor seinem Motel wegen \u00abunbefugten Betretens\u00bb fortzuschicken. Das eigenm\u00e4chtige Verbot f\u00fchrte zu einem Aufschrei der Emp\u00f6rung in der Bev\u00f6lkerung &#8211; und einer langen, erbittert gef\u00fchrten Parlamentsdebatte um eine Revision des Gesetzes, das nun alles Land bis zur Vegetationslinie als \u00ab\u00f6ffentlichen Grund\u00bb definiert.<\/p>\n<div id=\"attachment_42\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-42\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-42\" src=\"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC03913-800x532.jpg\" alt=\"Strandspazierg\u00e4nge sind ein Muss auf diesem Roadtrip\" width=\"700\" height=\"466\" srcset=\"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC03913-800x532.jpg 800w, https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC03913-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-42\" class=\"wp-caption-text\">Strandspazierg\u00e4nge sind ein Muss auf diesem Roadtrip<\/p><\/div>\n<p>Der Strandbummel fr\u00fchmorgens oder abends im Licht der untergehenden Sonne, zusammen mit Hundebesitzern, Muschelsuchern und Drachenfliegern, wird zum t\u00e4glichen Ritual dieses Roadtrips. Es bleibt Zeit. Die 584 Kilometer zwischen Astoria an der Grenze zu Washington und Brookings, dem letzten Ort vor Kalifornien, lassen viele kleine Etappen zu. Unterkunft gibt es alle paar Dutzend Kilometer in einem der D\u00f6rfer oder Kleinst\u00e4dte an der Route, kulinarische Gen\u00fcsse ebenso, von Gourmetrestaurants bis Fast Food ist alles zu haben.<\/p>\n<div id=\"attachment_348\" style=\"width: 760px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-348\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-348\" src=\"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cape_Blanco.jpg\" alt=\"Der Leuchtturm in Cape Blanco\" width=\"750\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cape_Blanco.jpg 750w, https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Cape_Blanco-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><p id=\"caption-attachment-348\" class=\"wp-caption-text\">Der Leuchtturm in Cape Blanco<\/p><\/div>\n<p>Wer Leuchtt\u00fcrme mag, findet hier elf, darunter den \u00e4ltesten in Cape Blanco, der den Seeleuten seit 1870 den Weg um den westlichsten Punkt von Oregon weist. Er steht auf einer 80 Meter hohen Klippe. Der Wind bl\u00e4st hier so heftig, dass er die Brille von der Nase weht. Pat Payton und ihr Mann Jack leisten hier seit zehn Jahren in den Sommermonaten Einsatz als Tour-Guides. Als erfahrene Freiwillige tragen sie ein Goldabzeichen und wissen alles \u00fcber den Leuchtturm, seine Geschichte und die Bewohner. Inzwischen sind alle Leuchtt\u00fcrme automatisiert und kommen ohne Personal aus. Die T\u00fcrme stehen unter Heimatschutz, das Wohnhaus des Leuchtturmw\u00e4rters von Heceta Head Lighthouse dient heute gar als Bed &amp; Breakfast. Vom Parkplatz des Heceta Head State Parks f\u00fchrt ein Fussweg hinauf zum Leuchtturm. Ein kurzer Spaziergang, der sich auf jeden Fall lohnt. Daneben gibt es unz\u00e4hlige weitere M\u00f6glichkeiten, sich die Beine zu vertreten. Der 2,5 Kilometer lange Rundweg vom Visitor Center der Cape Perpetua Scenic Area etwa f\u00fchrt \u00fcber den Devil&#8217;s Churn, wo die Wellen in einer schmalen Meerenge hochgeschleudert werden, durch Wald und hinunter zum Strand. Anspruchsvoller ist der 10,4 Kilometer lange Cooks-Ridge-Rundweg im Siuslaw State Forest, der 244 Meter hinauf auf die Krete f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Vor allem in den State Parks, von denen es an der K\u00fcste Oregons Hunderte gibt, findet man kurze oder l\u00e4ngere Wanderwege. Viele der Parks sind nur tags\u00fcber ge\u00f6ffnet, in den D\u00fcnen ist es ratsam, angesichts der erschwerten Wanderbedingungen im tiefen Sand gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr die R\u00fcckkehr einzuplanen.<\/p>\n<div id=\"attachment_350\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-350\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-350\" src=\"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/BAndonCrossing.jpg\" alt=\"Bandon Crossing, einer der vielen Golfpl\u00e4tze entlang der K\u00fcste von Oregon Coast \" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/BAndonCrossing.jpg 640w, https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/BAndonCrossing-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><p id=\"caption-attachment-350\" class=\"wp-caption-text\">Bandon Crossing, einer der vielen Golfpl\u00e4tze entlang der K\u00fcste von Oregon Coast<\/p><\/div>\n<p>Auch Golfer finden hier ein Paradies. Das Bandon Dunes Golf Resort mit f\u00fcnf Pl\u00e4tzen wurde vom \u00abUS Golf Digest\u00bb 2011 auf Platz 1 der besten Golf-Resorts in Nordamerika gesetzt, vor dem langj\u00e4hrigen Leader Pebble Beach in Kalifornien. Da die Green Fee von 280 Dollar in der Hauptsaison weit \u00fcber unserem Budget liegt, spielen wir auf Bandon Crossing, einem abwechslungsreichen, gepflegten Platz f\u00fcr 75 Dollar. Das ist bereits am oberen Ende der Skala f\u00fcr die unz\u00e4hligen Pl\u00e4tze an der K\u00fcste, die ohne das preistreibende magische Wort Resort im Namen auskommen.<\/p>\n<div id=\"attachment_39\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-39\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-39 size-large\" src=\"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC03789-800x532.jpg\" alt=\"Beim Crabbing wird man nass \u2013 und am Ende mit seinem Fang belohnt\" width=\"700\" height=\"466\" srcset=\"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC03789-800x532.jpg 800w, https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC03789-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-39\" class=\"wp-caption-text\">Beim Crabbing wird man nass \u2013 und am Ende mit seinem Fang belohnt<\/p><\/div>\n<p>Zu einer Reise auf dem K\u00fcstenhighway geh\u00f6rt mindestens eine Aktivit\u00e4t im, am oder auf dem Wasser. Das Boot, das auf dem Rogue River auch heute noch die Post von Gold Beach nach Agness bringt, hat leider schon abgelegt, und so gehen wir <a href=\"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/?p=353\" target=\"_blank\">Krabben<\/a> fischen. Anf\u00e4nger sind gut beraten, eine Charter-Tour zu buchen. Wir besteigen am fr\u00fchen Nachmittag in Newport ein Boot, zusammen mit f\u00fcnf weiteren Passagieren. Der Kutter tuckert hinaus in die Bucht, wo die Dungeness Crabs angeblich nur darauf warten, in unsere Fangk\u00f6rbe zu schwimmen. Die Krabben sind auf dem Teller bereits mehrfach aufgefallen, sie schmecken grossartig. F\u00fcr uns gelten die gleichen Fangregeln wie f\u00fcr Berufsfischer: Als Beute gehen nur m\u00e4nnliche Tiere durch, die quer \u00fcber die Schale mindestens 6,25 Inches (15,9 cm) messen. M\u00e4nnchen und Weibchen unterscheiden sich durch die Zeichnung auf der Bauchseite.<\/p>\n<div id=\"attachment_38\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-38\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-38\" src=\"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC03774-800x532.jpg\" alt=\"Die Fangk\u00f6rbe mit Fischabf\u00e4llen als K\u00f6der \" width=\"700\" height=\"466\" srcset=\"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC03774-800x532.jpg 800w, https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/DSC03774-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-38\" class=\"wp-caption-text\">Die Fangk\u00f6rbe mit Fischabf\u00e4llen als K\u00f6der<\/p><\/div>\n<p>Wir werfen zehn Pots aus, je drei grosse, mit Maschendraht verbundene Metallringe. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter werden die K\u00f6rbe wieder aus dem Wasser gezogen, eine anstrengende T\u00e4tigkeit, bei der man ziemlich nass wird. In manchen sind nur Weibchen und Jungtiere, anfangs messen wir M\u00e4nnchen, die viel zu klein sind. Mit der Zeit bekommt man einen Blick f\u00fcrs geforderte Mass und nach den ersten paar Schnitten einer Schere auch den richtigen Krabbengriff. Nachdem alle K\u00f6rbe einmal heraufgeholt wurden, liegen f\u00fcnf Tiere im Kessel. Wir fahren an eine neue Fangstelle und werfen wieder aus.<\/p>\n<p>Nach zweieinhalb Stunden und zehn Durchg\u00e4ngen l\u00e4sst sich die Beute sehen: Neun Tiere pro Hobbyfischer werden nach der R\u00fcckkehr zum Pier gleich gekocht. Das Festmahl mit selbst gefangenen Dungeness Crabs geht dann an einem h\u00fcbschen Pl\u00e4tzchen am Strand in Szene. Als Dessert folgt ein traumhafter Sonnenuntergang. Zum Gl\u00fcck wartet keine Buggytour durch die D\u00fcnen.<\/p>\n<p>_______________________________________________________________________________<\/p>\n<p>Krabbenfang, D\u00fcnentouren, Golf spielen und ein Shakespeare-Festival<\/p>\n<p>Von Portland aus f\u00e4hrt man entweder auf dem Highway 30 entlang des Columbia River 158 Kilometer nach Astoria, dem n\u00f6rdlichsten Ort der Route, oder \u00fcber die Interstate rund 5500 Kilometer nach Ashland nahe der Grenze zu Kalifornien, je nachdem, in welcher Richtung man den Highway 101 befahren will.<\/p>\n<p>Unterkunft Es gibt gen\u00fcgend Motels an der Route.<\/p>\n<p>Informationen: www.visittheoregoncoast.com<\/p>\n<p>Sehenswertes an der Route<\/p>\n<p>&#8211; Ashland ist ein h\u00fcbsches St\u00e4dtchen mit einem Shakespeare-Festival, das als gr\u00f6sstes Theaterfestival der USA gilt.<br \/>\nwww.osfashland.org<\/p>\n<p>&#8211; Von Ashland aus f\u00fchrt der Highway US 199 \u00fcber Grants Pass an die K\u00fcste. Die 223 Kilometer lange Strecke f\u00fchrt teilweise durch den Jedediah Smith Redwood State Park in Kalifornien, allemal einen Stopp wert. Highway US 197 bringt einen nach Brookings in Oregon.<\/p>\n<p>&#8211; Zwischen Astoria und Brookings liegt manches h\u00fcbsche St\u00e4dtchen, z. B. Bandon, Florence, Newport und Cannon Beach.<\/p>\n<p>Aktivit\u00e4ten<\/p>\n<p>&#8211; Crabbing: Es gibt in vielen St\u00e4dtchen Anbieter, z. B. Tradewinds in Newport, www.newporttradewinds.com.<\/p>\n<p>Auslaufzeiten sind von den Gezeiten abh\u00e4ngig, Preis ca. 44 US-Dollar plus 11.50 Lizenz (drei Tage g\u00fcltig).<\/p>\n<p>&#8211; D\u00fcnen-Tour: Diverse Anbieter in den drei Orten Coos Bay, Winchester Bay und Florence, www.duneguide.com<\/p>\n<p>&#8211; Golf: Auf www.golforegon.com findet man Karten, Platzbeschreibungen und ein Tee-Time-Reservationstool.<\/p>\n<p>Allg. Infos<br \/>\nwww.visittheoregoncoast.com<br \/>\nwww.traveloregon.de<br \/>\nwww.discoveramerica.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu einem Trip an der Pazifikk\u00fcste von Oregon geh\u00f6ren selbst gefangene Dungeness Crabs, Strandspazierg\u00e4nge und ein wilder Ritt durch die Sandd\u00fcnen Bob, der Sandbuggy-Fahrer, schnallt die Passagiere in die Sitze. Die Gurten m\u00fcssen satt anliegen, ebenso die Skibrille. Nach dem&hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":349,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[48,4,2,5],"tags":[55,56,54,53,28],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/320"}],"collection":[{"href":"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=320"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/320\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":361,"href":"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/320\/revisions\/361"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/349"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=320"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=320"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bea-emmenegger.ch\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=320"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}